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Hormone

Mit der Hormonsubstitution muss sorgsam und verantwortungsvoll umgegangen werden. Und das kann nur von einem Arzt gewährleistet werden. Jede Form einer Selbstmedikation kann ungeahnte Folgen nach sich ziehen. Im Gegensatz zu Amerika unterliegen in Deutschland und Österreich Hormonpräparate wie auch andere Pharmaka einem Medikamentengesetz. Frei zugängliche Medikamente unterstützen nur die Körperfunktionen. Dagegen stellt jede Hormongabe einen Eingriff in die Stoffwechselvorgänge des Körpers dar. Medizinisch gesehen kann beispielsweise eine Überdosierung von DHEA zu starker Akne führen oder zu viele Wachstumshormone Diabetes auslösen. Der kritische Punkt ist die – mögliche – Überdosierung.

Was sind eigentlich Hormone ?
Hormone sind körpereigenen Informationsübermittler und bewirken Regulation und Koordination des Stoffwechsel- geschehens. Es sind chemische Signalstoffe, die Reaktionen anregen. ohne dass sie selbst daran teilnehmen. Bei Bedarf werden sie in den entsprechenden Zellen hergestellt; zu ihrem Bestimmungsort transportiert werden sie meist im Blut, aber auch in den Lymphflüssigkeiten oder der interzellulären Flüssigkeit. Um eine Überschüttung des Organismus mit peripher kreisenden Hormonen zu verhindern, werden sie nach relativ kurzer Zeit durch Abbau inaktiviert. Die wichtigsten Produktionsstätten sind die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) und der Hypothalamus im Gehirn, die Schilddrüse und Nebenschilddrüse, die Bauchspeicheldrüse, die Nebennieren, die Eierstöcke und die Hoden. Es gibt aber auch Hormone, die direkt im Gewebe gebildet werden. Sie steuern unter anderem das Wachstum, den Blutdruck, den Wasserhaushalt, den Blutzuckerspiegel, aber auch die Schwangerschaft. Der Hormonhaushalt wird überdies von komplizierten Rückkopplungssystemen geregelt, die extrem störungsanfällig sind.


Störungen im Hormonhaushalt
Vor allem Tumore in hormonbildenden Organen, aber auch in anderen Geweben können das Gleichgewicht beeinträchtigen. Auch Entzündungen oder Operationen, Schäden am Wirkungsort oder am Trägerprotein können Störungen hervorrufen, wie Diabetes, Schilddrüsenunter- oder überfunktion, aber auch Schlafstörungen Strategien Bereits ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Produktion einiger Hormone im menschlichen Körper schrittweise ab. Der massive Hormonabsturz betrifft Frauen in der Menopause, während sich die männlichen Sexualhormone nur langsam, aber stetig verabschieden. Auch die Abnahme von Melatonin und der Wachstumshormone führen zu einem allgeinen Vitalitätsverlust und einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit. Daher ist eine wesentliche Zielsetzung die `Endokrinologie (Lehre von den Stoffwechselprozessen) des Alterns` zu erforschen.
Welche Hormone haben nun welche Aufgabe ?
Wie äußern sich mögliche Mangelerscheinungen ?
Und was ist das Ergebnis einer Substitution ?


Hormon DHEA

Funktion: Vorstufe der Sexualhormone: positive Effekte auf Fettabbau, Knochendichte, Leistungsfähigk., mmunabwehr, Stimmungslage
Mangelerscheinung: gestörte Immunfunktion, Abnahme der Gedächtnisleistung, Stoffwechselprobleme, Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen
Hormongabe: steigert Libido und Wohlbefinden, senkt den Cholesterinspiegel, hilft beim Abbau von Fettgewebe, erhöht die Konzentrationsfähigkeit


Hormon Melatonin

Funktion: steuert die innere Uhr, fördert das Einschlaften und regelt den Schlafrhythmus
Mangelerscheinung: Schwäche des Immunsystems
Hormongabe: antidepressive Wirkung


Hormon Östrogene

Funktion: Wasserbindungsfähigkeit der Haut, Funktion der weibl Geschl. org, Stimmungsstabilität, Schutz vor Osteoporose, KHK
Mangelerscheinung: Hitzewallungen, Knochenschwund, Verstimmung, Herz-Kreisl.erkr., Trockene Haut und Schleimhäute, Einschränkung Geruch- Geschmack
Hormongabe: Herz-Kreislauferkrankungen und Osteoporose werden verringert, stimmungsaufhellend, steigert die Libido, Hautkollagenbildung


Hormon Pregnenolon

Funktion: beeinflusst Gedächtnisprozesse
Mangelerscheinung: Arthritis, Erschöpfung
Hormongabe: Hirnleistungsverbesserung


Hormon Testosteron

Funktion: fördert Libido, Muskel-Knochenaufbau, Fettverbrauch
Mangelerscheinung: Leistungsabfall, Schlafstörungen, Schwindel, Knochenbrüchigkeit
Hormongabe: senkt Cholesterin im Blut, verbessert die Gedächtnisleistung


Hormon Wachstumshorm

Funktion: zuständig für Zellwachstum, Fettabbau, Muskelaufbau und Körperregeneration
Mangelerscheinung: vermindertes Längenwachstum, geschwächtes Immunsystem, Depressionen
Hormongabe: regt die Zellregeneration an, verbessert die Spannkraft des Bindegewebes, steigert Libido

 
 
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