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Schlaganfall

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Was ist eigentlich ein Schlaganfall ?

Ein Schlaganfall ist eine akute Durchblutungsstörung des Gehirns. Das Hirngewebe wird dadurch nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Glucose versorgt, eine besonders folgenreiche Störung, denn obwohl es nur 2 Prozent des Körpervolumens ausmacht, verbraucht das Gehirn 20 Prozent des Sauerstoffs, den wir einatmen, und rund 25 % der Glukose, die unser Blut durch den Körper transportiert. Das Gehirn wird von den beiden inneren Halsschlagadern, der Schädelbasisarterie, den Wirbelarterien und den Verzweigungen dieser Gefäße mit Blut versorgt. Die Hirnarterien sind zusätzlich durch einen Ring miteinander verbunden, eine Art Umgehungsstraße, die das Gehirn in Notfällen nutzt. Beim Schlaganfall ist die Blutversorgung des Gehirns durch eines oder mehrere dieser Gefäße eingeschränkt oder ganz unterbrochen. Der Schlaganfall wird deshalb auch Hirninfarkt genannt.

Mangelnde Sauerstoffzufuhr im Gehirn
Ein Schlaganfall wird zu 80 Prozent durch eine Mangeldurchblutung des Gehirns hervorgerufen. Der häufigste Grund ist die Arteriosklerose, also eine Verkalkung der Hirnarterien bzw. ein Engpass, der durch die Verkalkung entsteht. Es kann aber auch sein, dass die Mangeldurchblutung durch einen Verschluss der Hirnarterien entsteht.
Der kann sich entweder an Ort und Stelle ereignen (Thrombose) oder durch ein Gerinnsel entstehen, das sich an anderer Stelle gebildet hat und mit dem Blutstrom zum Gehirn transportiert wurde (Embolie).
Eine weitere Ursache für eine Schlaganfall ist eine Massenblutung im Gehirn. Dabei platzt eine Hirnarterie und überschwemmt das Gewebe. Sauerstoff und Glukose erreichen ihre Zielorte dadurch ebenfalls nicht mehr.
Eine Hirnblutung entsteht durch dauerhaft erhöhten Blutdruck oder – in seltenen Fällen – durch Tumore, Blutgerinnungsstörungen, Entzündungen oder Fehlbildungen der Gefäße.

Hauptrisiken kennen und vermeiden
Wie lässt sich nun das Risiko senken, einen Schlaganfall zu erleiden ? Welche Risikofaktoren gibt es und wie kann man sie vermindern ?
Während Sie Ihr Lebensalter und Ihre Gene nicht beeinflussen können, haben Sie die Möglichkeit, Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht und Stress selbst zu beeinflussen. Um Bluthochdruck, Herzkrankheiten und Diabetes den Kampf anzusagen, sind Sie unter Umständen auf ärztliche Hilfe angewiesen.

Eigenständige Vorsorge heißt zum Beispiel:
auf Vollwertkost umstellen, ausreichend bewegen, gefäßschädigende Genussmittel wie Rauchen oder Alkohol ganz weglassen oder einschränken, dem Stress gezielt entgegenwirken und erhöhten Blutdruck oder erhöhte Blutfette senken.
Einen Check-up, mit dem Sie Ihr persönliches Risiko testen können, finden Sie im Internet unter:
www.schlaganfall-hilfe.de

Auslöser für einen Schlaganfall:
Mangeldurchblutung
Arteriosklerose
Thrombose
Embolie
Massenblutung
Bluthochdruck
Tumore
Blutgerinnungsstörungen
Gefäßstörungen

Risikofaktoren für einen Schlaganfall:
Lebensalter und Vererbung
Herzkrankheiten und Bluthochdruck
Übergewicht und Diabetes
Rauchen und Alkohol
Cholesterin und Homocystein
Stess

Dr. med. H. Egbring · Rothenburg 49 · 48143 Münster · Tel.: 0251 / 47517 · Fax: 0251 / 47518 · E-Mail: egbring@telemed.de

 

 
 
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