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Herzinfarkt

Ein Herzinfarkt entsteht aufgrund einer Unterbrechung der Durchblutung von Teilen der Herzmuskulatur.
Ursache hierfür ist meist ein thrombotischer Verschluß eines Koronararterienastes (Herzkranzgefäßast),
der auf dem Boden atherosklerotischer Gefäßwandveränderungen (Verkalkung/en der Arterie/n) entsteht.

Die Symptome des Herzinfarktes sind in der Regel ein vernichtendes Druck- und Schmerzgefühl hinter dem Brustbein verbunden mit Blutdruckabfall, Fieber und Leukozytose (vermehrt weisse Blutkörperchen im Blut nachweisbar)

Die Diagnose wird anhand einer Veränderung im EKG und gleichzeitiger Konzentrationserhöhung von Troponin und Kreatininkinase (Marker für Gewebsuntergang) gesichert.

Die Komplikationen eines Herzinfarktes variieren je nach Lokalisation und Größe des untergehenden Herzmuskelbereiches bzw. -abschnitts. Typisch sind:

  • Herzrhythmusstörungen, insbesondere der Herzkammer (im EKG erkennbar)
  • mechanisches Pumpversagen mit Lungenödem (Überwässerung der Lungen)
  • und kardiogenem Schock (Herz-Kreislaufversagen)
  • Ausbildung eines Herzwandaneurysma`s mit oder ohne Thrombenbildung und folgender Embolie

Wird die Akutphase des Herzinfarktes überlebt, so vernarbt der infarzierte Bezirk
und die Bindegewebsstruktur geht zugrunde. Es kommt zum Gewebeverlust,
in deren Folge nicht selten zu einer verminderten Pumpleistung
und damit zur Entstehung einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche).
Für die längerfristige Prognose spielen Heilungs- und Reparationsvorgänge eine entscheidende Rolle.
In der Heilungsphase ist entscheidend,
ob sich das Infarktareal weiter ausdehnt
oder unter günstigen Umständen durch die Erholung des nicht irreversibel geschädigten Gewebes
in der Randzone des Infarktes sogar wieder kleiner wird.
Ein sog. Remodelling setzt ein in Form zellulärer und molekularer Prozesse
bei den Heilungs- und Entzündungsvorgängen nach Infarkt,
an dem das angeborene und erworbene Immunsystem,
Entzündung und fibrotische Umbauprozesse beteiligt sind.
Diese Vorgänge können dann in die Herzinsuffizienz/Herzschwäche führen,
sodass durch eine Echokardiographie eine valide Bestimmung der Linkskammerfunktion LVEF erfolgen sollte.

 
 
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